HomeMeppen (Ems)Ein schwebendes Verfahren …

Ein schwebendes Verfahren …

Da schwebt sie nun, elegant, von einem Ufer zum anderen. Die neue Emsbrücke, die Esterfeld mit der Kuhweide, oder besser: mit der City verbindet. Radler und Fußgänger werden sie zu nutzen wissen, wenn sie Mitte Juni eingeweiht und eröffnet wird.

So weit – so gut. Die hellgrauen Betonfundamente werden sich bald, mit oder ohne Graffity, hinter den Uferweiden in Grün verstecken, die dunkelgrauen Stahlgewirre mitsamt Pylonen und Hängeseilen werden farblich mit den gleichfarbigen Regenwolken verschmelzen. Schade. Da hätte ein wenig Mut gut getan. Mut zur Form hatte man schon, warum traute man sich nicht an mehr Farbe? Das wäre ein schönes Gegenstück zur abendlich bunten MEP gewesen und ein Bekenntnis für eine „bunte“ City.

Sommerliche Promenade

Mut und etwas Geld wäre auch für eine weitere Idee nötig. Schreit nicht jetzt das nördliche Emsufer parallel zum Schullendamm nach Aufwertung? Nach einer maßvollen Gestaltung als sommerliche Promenade? Man muss nicht unbedingt in Haren abschauen, wo die Emswiesen sich zu einem Ort mit hoher Aufenthaltsqualität entwickeln. Mit Musik und Kunst, direkt für die Bürger. So könnte zwischen Amisia-Anleger, der dringend nach Styling ruft, und der neuen Brücke ein wenig mehr „Leben am Wasser“ entstehen.

Kulturelle Vielfalt

Leben im Sinne von Lebendigkeit und Vielfalt ist ja sonst keine Mangelware in Meppen. Viele Veranstaltungen, von der Traber-Artistik über vielfältige Angebote in Kunst und Kultur bis hin zum sportlichen Magneten SV Meppen belegen den Bedarf der Menschen und das Potential. Auch in dieser Ausgabe berichtet der Emsblick über das aktuelle Geschehen in der Stadt. All den – oft ehrenamtlichen – Akteuren, die für diese Fülle an Angeboten sorgen, sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Ihnen, liebe Leser, wünschen wir eine angenehme Lektüre dieser neuen Emsblick-Ausgabe und einen Sommer, der den Namen verdient.

Ihr Team vom Emsblick

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